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Energiewald

5-jähriger Pappelaufwuchs auf 12-jährigem Stock in St. Wolfgang/Isen (Foto: ASP)
Der Anbau von Energiewäldern auf landwirtschaftlichen Flächen stellt ein wichtiges Potenzial für die Energiegewinnung in Bayern dar. Moderne Energiewälder sind vergleichbar mit den Brennholzniederwäldern früherer Zeiten. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass heute sehr ertragreiche Sorten der Pappel und Weiden für den Anbau verwendet werden im Gegensatz zu Hainbuche, Linde und Ahorn in früheren Zeiten.
Die Flächen werden im Kurzumtrieb (3 - 10 Jahre) beerntet. Da Pappeln und Weiden nach Beerntung wieder austreiben, können Energiewälder ohne Neupflanzung 3 - 4 Mal genutzt werden.
In Sortenprüffeldern untersucht das ASP die Anbaueignung und Ertragsfähigkeit verschiedener Pappelsorten. Sie zeigen erhebliche Unterschiede bezüglich Produktionsleistung, Resistenzeigenschaften, Anwuchssicherheit und Regenerationsfähigkeit nach Beerntung. Für den Anbauerfolg von Energiewäldern ist daher die Auswahl geeigneter Sorten entscheidend.
In Energiewäldern werden Pappeln klonweise angebaut. Deshalb ist bei Verwendung von Pappelsorten ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Ausfälle z. B. durch Pilzerkrankungen gegeben. Steckhölzer von Pappeln dürfen daher nach den Verbraucherschutzbestimmungen des Forstvermehrungsgutgesetzes (FoVG) nur in der Kategorie "geprüft" in Verkehr gebracht werden.
Infomaterial Energiewald

Energiewald im Herbst (Foto: ASP)
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