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Geschichte
Die Geburtsstunde des ASP
Nach der Wiederentdeckung der Mendelschen Vererbungsgesetze um 1900 und den daran anschließenden wissenschaftlichen Forschungen erfassten die Erkenntnisse der Genetik immer mehr auch die Forstwirtschaft. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die Forstsamenkunde und Forstpflanzenzüchtung unter Professor Rohmeder an großer Bedeutung in Deutschland.
Um die zügige Übertragung wissenschaftlicher Kenntnisse in die Praxis auf Dauer zu sichern, wurde im Jahr 1964 die Bayerische Landesanstalt für Saat- und Pflanzenzucht in Teisendorf geschaffen. Gleichzeitig wurden ihr die Samenklengen und Pflanzgärten in Laufen und Bindlach unterstellt.
1991 wurde ein Isoenzymlabor und 2002 ein DNA-Labor eingerichtet. Bereits 1997 wurde die forstliche Saatgutprüfung an das ASP übertragen.
Die Landesanstalt wurde 2002 in Bayerisches Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht umbenannt. Mit der Forstreform 2005 wurden die Pflanzgärten ausgelagert und die Aufgaben der Landesstelle für forstliches Saat- und Pflanzgut dem ASP zugeordnet.
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